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ContiPremiumContact 2 setzt sich wieder durch
Der ContiPremiumContact 2 hat im aktuellen Sommerreifentest 2009 der Auto Zeitung den ersten Platz belegt. Gleichzeitig haben mehr als 22.000 Leser der Fachzeitschrift Continental zur besten Reifenmarke gewählt.
Im Test setzte sich der ContiPremiumContact 2 gegen acht Wettbewerber durch. Dabei punktete er vor allem durch sein ausgewogenes Verhalten sowohl auf Nässe wie auch auf trockener Fahrbahn. Die Redaktion testete Reifen der Kompaktklasse-Größe 195/60 R 15 auf einem Opel Corsa.
Bei der Leserwahl zur Top-Marke 2008 konnte der europäische Marktführer seinen ersten Platz aus dem letzten Jahr verteidigen. Insgesamt standen 23 Reifenmarken aus Europa, den USA, Japan und Korea zur Wahl.
Erdgas-Tour mit Reifen und Navigationssystem von Continental
Die Erdgas-Tour von Rekordfahrer Rainer Zietlow wird mit Reifen und einem Navigationssystem aus dem Continental Konzern unterstützt.
Goldmedaille auf Continental Reifen
Goldmedaillengewinner Jan Frodeno war bei seiner Triathlon-Siegesfahrt durch Peking auf Continental-Rennradreifen unterwegs. Dabei setzte sich der 27jährige einen Tag nach seinem Geburtstag gegen 55 weitere Spitzenathleten durch.
Der Olympische Triathlon besteht aus den Disziplinen Schwimmen (über 1,5 km), Radfahren (über 40 km) und Laufen (über 10 km). Dabei kommt es im Kampf um Sieg oder Niederlage auch entscheidend auf das Material wie beispielsweise die Rennradreifen an. Bei ihnen kann ein kleiner Vorteil wie geringeres Gewicht oder niedrigerer Rollwiderstand für die entscheidenden Meter beim Start in die letzte Disziplin, das Laufen, entscheidend sein. Für den Fahrradteil des Wettbewerbs setzte Jan Frodeno daher auf die Rennradreifen Continental Competition 22 Pro limited, die im Continental-Werk im hessischen Korbach hergestellt werden.
Auch mehrere Profi-Teams, die bei der Tour de France um die vordersten Plätze fahren, setzen auf Continental Reifen. In diesem Jahr waren dies zum Beispiel die Teams Caisse d’Espargne und Crédit Agricole.
Nachfolgend eine Übersicht der Medaillengewinner die auf Rennradreifen von Continental erfolgreich waren:
Continental geht auf Schaeffler zu
Nach dem wochenlangen Abwehrkampf gegen das Übernahmeangebot von Schaeffler strebt die Continental AG nun eine gütliche Einigung mit dem fränkischen Familienkonzern an. In den bisherigen Gesprächen seien Fortschritte erzielt worden, erklärte der Hannoveraner Automobilzulieferer am Mittwoch nach einer Sitzung des Kontrollgremiums. Der Vorstand wolle kurzfristig weitere Verhandlungen führen.
Dabei verzichteten die Hannoveraner erstmals auf Bedingungen, nachdem ihnen Schaeffler einem Pressebericht zufolge möglicherweise beim Preis entgegen gekommen ist. Die Herzogenauracher begrüßten die Gesprächsbereitschaft von Continental.
Der DAX-Konzern hatte Schaeffler bislang Gespräche nur unter der Voraussetzung angeboten, dass die Franken sich mit einer Beteiligung von rund einem Fünftel zufrieden geben oder einen höheren Preis bieten. Beides hatte Schaeffler bislang offiziell abgelehnt.
Inzwischen ist der Wälzlagerhersteller aber möglicherweise doch bereit, sein Angebot etwas nachzubessern. Statt bislang 70,12 EUR könnten die Herzogenauracher 75 EUR pro Conti-Aktie bieten, berichtet die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” vorab aus ihrer Donnerstagsausgabe unter Berufung auf Aufsichtsratskreise. Damit stiege der Gesamtwert der Offerte von 11,3 Mrd auf 12,1 Mrd EUR. Ein Schaeffler-Sprecher wollte dies weder bestätigen noch dementieren.
Da viele Anteilseigner bereits betont hatten, nicht unter 80 EUR pro Aktie verkaufen zu wollen, wäre das Risiko für Schaeffler begrenzt, am Ende mehr als 50% der Conti-Anteile angedient zu bekommen. Andernfalls müssten die Herzogenauracher die 11 Mrd EUR Schulden bei den Banken für den Kauf von Siemens VDO nachverhandeln.
In Hannover teilte der Automobilzulieferer in einer Stellungnahme zum bisherigen Schaeffler-Gebot nur mit, es sei das Ziel von Continental, möglichst schnell zu einer Lösung im Sinne des Unternehmens zu kommen. “Wir streben ebenfalls eine möglichst schnelle Einigung im Interesse beider Unternehmen an”, erklärte der Vorsitzende der Schaeffler-Geschäftsleitung, Jürgen Geißinger. Schaeffler sei sehr zuversichtlich, dass die Verhandlungen zu einem guten Ergebnis führen würden.
Das Conti-Management will sich dennoch die Hintertür offen halten. Der Vorstand prüfe mit Unterstützung des Aufsichtsrats weiterhin alle Handlungsoptionen, hieß es. Im Gespräch waren neben einer außerordentlichen Hauptversammlung auch die Suche nach einem freundlich gesinnten Großinvestor als Gegengewicht zu Schaeffler und eine Kapitalerhöhung.
Vorstand und Aufsichtsrat von Conti lehnten das Übernahmeangebot der Herzogenauracher zuvor erwartungsgemäß ab. Die 11,3 Mrd EUR schwere Offerte sei zu niedrig. Zudem drohten bei einer Übernahme steuerliche Nachteile und höhere Refinanzierungskosten.
Auch die wirtschaftlichen Vorteile seien “auf einen überschaubaren Bereich” begrenzt, erklärte der weltweit fünftgrößte Automobilzulieferer. Synergien ließen sich “vor allem bei der Getriebefertigung und künftig im Bereich der Hybrid-Technologie erschließen”. In diesen Bereichen bestünden derzeit jedoch Entwicklungspartnerschaften mit anderen Unternehmen.
Damit bemüht sich Conti, die Wogen zu glätten. Noch vor nicht einmal einem Monat wollte der Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer keinerlei Synergien in einer Zusammenarbeit mit Schaeffler erkennen. “Mir fehlt die Phantasie, wo der Vorteil für die Continental liegt”, hatte Wennemer noch am 16. Juli gesagt.
Der Vorsitzende der Schaeffler-Geschäftsleitung, Jürgen Geißinger, hatte stets betont, die Herzogenauracher wollten sich mit der Übernahme Zugriff auf das Know-how der Hannoveraner sichern. Schaeffler strebe gemeinsame Projekte an, etwa bei energieeffizienten Antrieben der Zukunft.
Die Arbeitnehmervertreter zeigten sich für eine gütliche Einigung offen: “Nicht zuletzt aus unternehmensstrategischen Gründen ist es nicht angemessen, eine reine Abwehrpolitik zu verfolgen”, betonte der Vize-Aufsichtsratsvorsitzende und IG BCE-Vorstand Werner Bischoff. Er begrüßte zudem die Ankündigung von Schaeffler, die bislang mündlich gemachten Zusagen etwa zum Erhalt der Konzernstruktur, der Arbeitsplätze und der Mitbestimmung schriftlich garantieren zu wollen.
Schaeffler strebt einen Anteil von mehr als 30% an Conti an. Die Herzogenauracher, die Motor-, Getriebe-, Fahrwerksysteme und Lager für die Automobilbranche, Industrie sowie die Luft- und Raumfahrt herstellen, halten bereits gut 8% der Aktien und haben sich über Finanzgeschäfte weitere 28% gesichert.
Die Conti-Anteilseigner können Schaeffler ihre Aktien bis zum 27. August für je 70,12 EUR andienen. Der niedrige Kurs stößt jedoch auf wenig Begeisterung. An der Börse notierte das Conti-Papier am Mittwoch mit 2,7% im Plus bei 73,50 EUR und damit über dem angebotenen Preis.
Continental SchulwegPlaner
Navigationsgeräte zeigen Autofahrern den besten oder schnellsten Weg zum Ziel. Für den sichersten Weg zur Schule gibt es ab sofort auch eine Art „Navi“: Den SchulwegPlaner. Eltern und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Schul- und Verkehrsbehörden können im Internet unter www.SchulwegPlaner.de ab sofort kostenlos den individuell sichersten Weg zur Schule ermitteln und festlegen. Continental AG und Landesverkehrswacht Niedersachsen haben diese einmalige Online-Plattform gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover und der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel entwickelt. Den bundesweiten Start bildet heute eine Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Tierisch gut unterwegs mit www.SchulwegPlaner.de“ im Erlebnis-Zoo Hannover.
Die Grundschulen in Deutschland erstellen seit Jahren für Schulanfänger einen Schulwegplan. Dieser besteht bisher oft aus einer eher unübersichtlichen Stadtplankopie, in die per Filzstift eine Route eingezeichnet wird. „Der internetbasierte SchulwegPlaner von Continental und Verkehrswacht ermöglicht ab sofort eine systematische Erfassung von Gehwegen, Fußgängerüberwegen, Ampeln oder auch Unfallschwerpunkten und eine entsprechend genaue Planung eines möglichst sicheren Schulwegs. Der fertige Plan lässt sich ganz einfach am PC ausdrucken“, erläuterte Continental-Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente das Grundkonzept.
Wie diese Internetplattform funktioniert, konnten Eltern, Schüler und Lehrer, aber auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft live erleben – mit einem Nasenbär namens Diego und dem beliebten Ampelix-Maskottchen in den Hauptrollen. Per Großleinwand und Podiumsgespräch mit Fachleuten wurden unter Leitung von TV-Moderator Marcus Werner (Super-RTL-Sendung „WOW Die Entdeckerzone“, Nick-Kampagne „Weltbeschützer“) Fragen der mehr als 250 Gäste beantwortet. Außerdem wurden Geldpreise in Höhe von 10.000 Euro an drei Schulen für ihre Pilotarbeit beim Projekt SchulwegPlaner überreicht.
Dass Schulwegsicherheit nach wie vor ein lebenswichtiges Thema ist, belegen Statistiken. Laut Deutscher Verkehrswacht verunglückt alle 14 Minuten ein Kind im Straßenverkehr. Nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“ ergab eine Befragung unter 1.200 Schulkindern, dass jedes vierte Kind in den Klassenstufen fünf bis zehn schon einmal an einem Verkehrsunfall beteiligt war. „Ein Schwerpunkt der Arbeit der Continental sind Innovationen und Produkte für Verkehrssicherheit. Da liegt die Verbindung zur Schulwegsicherheit ganz nahe: Unser aller Ziel muss es sein, dass Kinder unfallfrei zur Schule kommen“, erklärte Wente die Motivation des Unternehmens für das Projekt.
Der neue SchulwegPlaner ist bereits erfolgreich als Pilotprojekt in Niedersachsen gestartet. Seit Herbst 2007 arbeiten mehr als 400 Schulen und rund 900 Internetnutzer mit der praktischen Internet-Plattform. Bisher entstanden bereits rund 45 veröffentlichte Schulwegpläne. Auf dieser Basis haben einige Gemeinden im Kontakt mit den Schulen bereits reagiert: Zum Beispiel organisiert die Samtgemeinde Spelle bei Osnabrück eine zusätzliche Beleuchtung an der Schule, wo bislang Eltern-Lotsen im Winter im Dunkeln standen und kaum oder gar nicht gesehen wurden. Zusätzlich wird an anderer Stelle ein neuer Lotsenstützpunkt mit einer weiteren Beleuchtung eingerichtet.
„Die Arbeit mit dem SchulwegPlaner hat bei uns wirklich Fortschritte bezüglich der Schulwegsicherheit gebracht“, freut sich beispielsweise Elisabeth Metzkowitz, Schulleiterin der St.-Vitus-Grundschule Venhaus in Spelle-Venhaus (Emsland). Die Pilotarbeit mit dem SchulwegPlaner hat sich für die Schule auch an anderer Stelle ausgezahlt: Bei einem Gewinnspiel der Continental AG und der Landesverkehrswacht Niedersachsen für alle beteiligten Schulen in Niedersachsen gewann die St.-Vitus-Grundschule mit ihrem Schulwegplan 1/Erdbergstraße 5.000 Euro. Weitere Preise gingen an die Grundschule Petermoor in Bassum (3.000 Euro) und die Bürgermeister-von-Soosten-Schule in Schiffdorf (2.000 Euro) für ihre Schulwegpläne.
„Für die Verkehrswachten ist das Thema „Sicherer Schulweg“ ein Dauerthema, das alle Jahre wiederkehrt, aber nie an Aktualität und Wichtigkeit verliert: Es wachsen immer neue Schüler- und Elterngenerationen heran. Die Kampagne der Continental AG unter dem Motto „Wir belohnen Ihre Sicherheit“ hat mit dem hier heute vorgestellten SchulwegPlaner einen wichtigen und großartigen Beitrag für mehr Sicherheit auf Schulwegen bundesweit geleistet“, sagte Dr. Wolfgang Schultze, Vorstandsvorsitzender der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. „Mit dem SchulwegPlaner können wir den Verkehrswachten ein hervorragendes Instrument für ihre Arbeit vor Ort anbieten.“
„Für uns war und ist es eine große Herausforderung, ein möglichst einfach zu bedienendes Programm zu entwickeln, das sich gleichzeitig moderner Internettechnologien bedient. Basis ist außerdem der Grundgedanke des Web 2.0 – es sind die Nutzer, die die Schulwegpläne erstellen. Das Portal SchulwegPlaner will dabei vor allem unterstützen, moderieren und steuern“, erklärte Dipl.-Ing. Ralph Anthes von der Ingenieurgesellschaft für Verkehrs- und Eisenbahnwesen mbH als Projektleiter auf Seiten der Auftragnehmer.
Und so funktioniert es: Einfach unter www.SchulwegPlaner.de die Postleitzahl und/oder den Ort angeben und schauen, ob es schon einen Schulwegplan für die gewünschte Schule gibt. Falls nicht, so ist jeder Besucher eingeladen, selbst aktiv zu werden und für die gewünschte Schule einen Plan zu erstellen. Dafür muss sich der Nutzer auf dem Internetportal des SchulwegPlaners registrieren und hat dann die Möglichkeit, ein Programm zur interaktiven Erstellung eines Schulwegplans zu nutzen. Schritt für Schritt kann der Plan jederzeit am eigenen Rechner ergänzt und verändert werden. Je nach Wohnort des Schülers ist es möglich, Strecken individuell einzuarbeiten, zu speichern oder auszudrucken. Jeder für die allgemeine Nutzung (Publizierung im öffentlichen Bereich des SchulwegPlaners) zur Verfügung gestellte Schulwegplan muss aber vor Veröffentlichung von den entsprechenden Schulen überprüft und freigegeben werden. Die Schulen sind dabei gehalten, alle Pläne auch von den Behörden – insbesondere der Polizei – prüfen zu lassen. Erst dann ist sie für alle Nutzer per Internet abrufbar und druckfähig.
Schulden drücken Gewinn von Continental
Der Autozulieferer Continental hat nach der Übernahme von Siemens VDO im ersten Quartal einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Wie Conti am Dienstag in Hannover mitteilte, wuchs das operative Konzernergebnis (EBIT) in den ersten drei Monaten um 4,6 Prozent auf 456,7 Millionen Euro. Die Zinszahlungen erhöhten sich durch den VDO-Kauf aber kräftig. Das Gewinn nach Steuern ging dadurch um 38 Prozent auf 167 Millionen Euro (Vorjahresquartal 270 Mio.) zurück.
Der Quartalsumsatz stieg durch die VDO-Übernahme um 67,5 Prozent auf nun 6,6 Milliarden Euro an. Die Umsatzrendite sank gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres aber von 11 auf nun 6,9 Prozent. Allein für Zinszahlungen gab das Unternehmen 207 Millionen Euro aus, 190 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum.
Zwtl: Wennemer bekräftigt Jahresziele
Conti-Chef Manfred Wennemer äußerte sich dennoch optimistisch: «Mit den soliden Ergebnissen der ersten drei Monate im Rücken sind wir zuversichtlich, unsere Jahresziele zu erreichen», erklärte er. Trotz teils unbefriedigender Entwicklung des Reifenmarkt habe man im ersten Quartal die Erwartungen für den Gesamtkonzern klar übertroffen.
Nach Angaben von Wennemer belasteten auch gestiegene Rohstoffkosten das Ergebnis. Für Rohstoffe gab Conti von Januar bis März 38 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum aus. Davon betroffen waren vor allem die beiden Reifensparten des Konzerns. Das Ergebnis der Sparte Nutzfahrzeugreifen (EBIT) sank auf 12 Millionen Euro (Vorjahrerquartal: 28 Millionen). Die Sparte Autoreifen erwirtschaftete nur noch 143 Millionen Euro (157 Millionen). Wennemer zufolge hätten die Ergebnisse beide Sparten ohne den Preisanstieg bei Rohstoffen auf Vorjahresniveau gelegen.
Der Schuldenstand des Konzerns, der mit dem Kauf von Siemens VDO am 1. Dezember vergangenen Jahres in die Höhe geschnellt war, wuchs im ersten Quartal noch einmal um 365 Millionen an. Insgesamt lagen damit die Netto-Finanzschulden der Conti Ende März bei 11,2 Millionen Euro. Das sind 9,9 Milliarden Euro mehr als ein Jahr zuvor.

