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20 Prozent aller Autos im Winter mit Sommerreifen

Im Auftrag der Initiative "PRO Winterreifen" hat die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation (KÜS) bei den Hauptuntersuchungen von rund 800 000 Fahrzeugen in den Monaten Oktober 2007 bis Januar 2008 registriert, mit welchen Reifen die Autofahrer unterwegs waren. Das Ergebnis: Rund 20 Prozent der Fahrer hatten Sommerreifen aufgezogen.

Wie schon im Winter 2006/2007 fuhr also ein Fünftel mit der falschen Bereifung durch den Winter. Auch wenn es im gerade zu Ende gegangenen Winter gerade in Norddeutschland kaum einmal richtig schneite, lag die Temperatur zwischen dem 15. November und dem 29. Februar im Durchschnitt unter plus sieben Grad Celsius.

Das ist genau die Marke, unterhalb derer die Sommerreifen nicht mehr optimal funktionieren und zum Sicherheitsrisiko werden.

Die Arbeit der Initiative PRO Winterreifen trägt offenbar Früchte: Von "O bis O" – also von Oktober bis Ostern – fahren die meisten Autofahrer inzwischen Winterreifen, um sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Konzentrierte sich der Reifenwechsel in den Vorjahren noch auf den Monat November wurde 2007 häufig schon im Oktober umgerüstet.

75 Prozent der geprüften Fahrzeuge waren in den Wintermonaten mit Winterreifen und fünf Prozent mit sogenannten Allwetterreifen ausgestattet.

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